John Irving

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John Irving wurde am 2. März 1942 als Sohn eines Kampfpiloten und einer Krankenschwester geboren. Seine Mutter ließ sich jedoch schon vor seiner Geburt vom Vater scheiden.

In der Pubertät wusste er bereits, dass er zwei Tätigkeiten niemals aufgeben wollte: Das Ringen und das Schreiben. Irving, der zahlreiche Literaturpreise gewann, ist Legastheniker. Nach seinem Master of Fine Arts 1967 an der University of Iowa nahm er eine Dozentenstelle in Vermont an. 1968 erschien sein erstes Buch: "Lasst die Bären los".

1999 schrieb er zu seinem Roman "Gottes Werk und Teufels Beitrag" das Drehbuch selbst und bekam dafür einen Oskar.

Der Durchbruch gelang Irving mit "Garp und wie er die Welt sah", seinem vierten Roman. Durch den großen Erfolg des Buches konnte Irving nun seinen Brotberuf aufgeben und sich voll und ganz dem Schreiben widmen. 

Irving hat einen tiefschwarzen Humor. Seine Motive sind skurril und fast schon surreal ("Bis ich dich finde", "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker"). In seinen Büchern stehen die Themen Verlust und Gewalt vorn. Dabei verlieren seine Figuren Menschen, Körperteile, den Glauben...

Seiner eigenen Angabe nach ist sein Schaffen geprägt von den beiden Kollegen Günter Grass und Charles Dickens.

John Irving über das Schreiben: „Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muss auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner.“

 

Preise und Auszeichnungen

1980: National Book Award für "Garp und wie er die Welt sah"

1999: NBR Award für das Drehbuch zu seinem Roman "Gottes Werk und Teufels Beitrag"

2000: Oscar für das Drehbuch zu seinem Roman "Gottes Werk und Teufels Beitrag"

2000: Golden Satellite Award für das Drehbuch zu seinem Roman "Gottes Werk und Teufels Beitrag"

2014: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences